Welcher Zahn steht mit welchem Organ in Verbindung?





Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von ElmarsToothTalk.

Heute unterhalten wir uns darüber, wie unsere Zähne mit dem Rest des Körpers in Verbindung stehen. Die sogenannten Zahn-Organ-Verbindungen.

Beispiele von Zahn-Organ-Verbindungen:
Drei Beispiele aus der täglichen Praxis mögen das etwas anschaulicher machen. Da ist zum Beispiel der Mann, der mit furchtbaren Zahnschmerzen zum Zahnarzt kommt, dieser kann kein Problem am Zahn erkennen, empfiehlt dem Patienten stattdessen eine Darmspülung vornehmen zu lassen. Gesagt getan – nach der Darmspülung verschwinden, wie von Wunderhand, die Zahnschmerzen. Oder der Patient, der zur zahnärztlichen Untersuchung kommt und über ständige Probleme mit seiner Oberschenkelmuskulatur klagt. Eine kleine Anpassung an einem seiner Zähne und schon sind diese Beschwerden auf Dauer behoben. Oder der Patient, der über konstante Verstopfung im Wechsel mit Durchfall klagte. Ihm wird ein Zahn gezogen und der Stuhlgang ist von da an völlig normal.

Diese unglaublich anmutenden Beispiele sind nur drei aus einer langen Liste, bei denen eine zahnärztliche Behandlung ein Problem, das an einer Stelle weit weg von den Zähnen lokalisiert ist, quasi als Nebenwirkung, auflöst. Du erkennst schon an den wenigen Beispielen, dass diese Zusammenhänge keine Einbahnstraße darstellen. Das heißt, sowohl ein Zahn kann ein Problem weit weg vom Mund auslösen, wie auch ein weit weg vom Mund gelegenes Problem Zahnschmerzen auslösen kann.

Altes Wissen:
Schon der Begründer der modernen Medizin, Sir William Osier, sagte, „Der Mund ist der Spiegel des Körpers“. Und der längst verstorbene Professor Paul Adloff aus Königsberg im damaligen Preußen trichterte seinen Studenten ein, „Denken Sie stets daran, dass am Zahn immer ein ganzer Mensch hängt“. Ein Satz von philosophischer Bedeutung! Auch die Traditionelle Chinesische Medizin hat schon vor über 3000 Jahren in diese Richtung gedacht.

Neues Wissen:
Es besteht eine ganz enge Beziehung zwischen Zähnen und Sinnesorganen, Gelenken, Rückenmarkssegmenten, Wirbeln, Organen und auch den endokrinen Drüsen. Dass dieses Denken bisher in die Schulzahnmedizin oder Schulmedizin nur ganz geringen Einzug gefunden hat, liegt sich daran, dass es sich dem medizinischen Wiegen und Messen entzieht und auf Erfahrungen basiert Ähnlich, wie bei der Fußreflexzonenmassage oder bei der Ohrakupunktur, wo der gesamte Mensch auf einem kleinen umschriebenen Bezirk, dem Fuß oder dem Ohr „abgebildet“ ist, so verhält es sich auch mit den Zähnen und dem Gesamtorganismus. Es ist der Verdienst des Arztes Dr. Reinhold Voll und seines zahnärztlichen Kollegen Dr. Fritz Kramer, diese Zahn-Organ-Verbindungen in mühseliger Kleinarbeit erarbeitet zu haben.

Das Schema der Zahn-Organ-Verbindung findest Du auf meiner Webseite. Im Transkript gibt es einen Link zu meiner Website auf der Du eine  „Tooth-Organ-Chart“ findest. 

Dr. Voll ging davon aus, dass selbst ein Zahn, der nach schulmedizinischen Kriterien symptomlos ist, irritierende Störenergie in den Körper leitet Mit seiner Elektro-Akkupunktur konnte er nachweisen, dass selbst durch nur kurzzeitige Traumatisierungen wie zum Beispiel das Beschleifen eines Zahnes starke Irritationen ausgelöst werden können.

Da stellen sich sogleich ein paar weitere Fragen:

  • wie wirken dann erst chronische Zahnherde oder durch unverträgliche Füllungsmaterialien hervorgerufene Störfel­der auf das entsprechende Organ bzw. die Umgebung des betroffenen Organs?

  • Sind diese Irritationen in der Lage krankmachende Entwicklungen auszulösen?

  • Und beeinflusst ein erkranktes oder belastetes Organ seinerseits die Zähne?


Andere ganzheitlich denkende Zahnärzte wie Dr. Jochen Gleditsch und Otto Mastalier haben mit ihren Erfahrungen ebenfalls dazu beigetragen Licht ins Dunkel der Zusammenhänge von kranken Zähnen und kranken Menschen zu bringen.


Resonanzketten:
Dr. Dietrich Volkmer, ein sehr erfahrener und seit Jahrzehnten ganzheitlich orientierter Zahnarzt hat das Wort der Resonanzketten in die biologische Zahn-Heilkunde eingeführt. Er beschreibt Resonanzketten als unsichtbare, energetische Verbindungen im Körper, die verschiedene Organe (Zähne - ja Zähne sind auch Organe -, Organe, Nerven, Sinnesorgane, Wirbelsäulenabschnitte, Hautareale, Hirnnerven, Drüsen, Gelenke …) miteinander verbinden. Resonanzketten entsprechen den alten chinesischen Akupunktur-Meridianen. Ein anderes Wort für Resonanzketten ist:  Energetische Wechselwirkungen. Das bedeutet, so Dr. Volkmer: Störungen und oder krankhafte Zustände an einem Organ können sich an einem anderen Organ manifestieren. Dr. Volkmer hebt hervor, dass der "Ursprung" dieser Störung behoben werden muss ansonsten kann das andere, betroffene Organ nicht oder nur schwer regenerieren.

Gebiss, Zähne und Psyche:
Der Ingenieur, Heilpraktiker und Frequenzforscher Friedrich Ochsenreither aus Karlsruhe hat 1999 zum psychischen Bezug der Zähne folgende Aussage gemacht: „Das Kindergebiss ist bis zum Alter von 14 Jahren immer ein Abbild der elterlichen Problematik: Die unerledigten, nicht erkannten und verdrängten Themen spiegeln sich hier. Ab dem 14. Lebensjahr sind fest umrissene Themen feststellbar. Der Oberkiefer gibt das akute Geschehen wieder, der rechte Unterkiefer die geerbten, der linke Unterkiefer die eigenen Probleme aus früheren Leben.“ Jeder Zahn gibt also Auskunft über ein ganz spezifisches Thema.

Der obere rechte Schneidezahn zum Beispiel steht für das Männliche im Menschen, der obere linke Schneidezahn steht für das Weibliche im Menschen. So geben diese Schneidezähne Hinweise, welchen Stellenwert Vater, Mutter und die entsprechenden Archetypen in unserem Leben einnehmen. Überlagert zum Beispiel der linke Schneidezahn den rechten, so kann man davon ausgehen, dass die Mutter zuhause sozusagen die Hose anhat.

Zähne haben noch weitere Zusammenhänge, die über den Körper hinausgehen:
So steht jede Zahngruppe, also die großen Schneidezähne, die kleinen Schneidezähne, die Eckzähne, die ersten Prämolaren, die zweiten Prämolaren die Molaren und die Weisheitszähne, jede dieser Gruppen steht für eine Farbe, ein Metall ein homöopathisches Mittel und auch für einen Planeten bzw. eine Figur aus der griechischen Mythologie. Im Transkript findest Du eine Tabelle, die auf den Erfahrungen und Erkenntnissen von Dr. Volkmer beruhen.

Zähne

Farbe

Metall

Planet

Organbeziehung

Große Schneidezähne

Hellgründ

Kupfer

Venus

Niere, Blase

Kleine Schneidezähne

Gelb

Quecksilber

Merkur

Niere, Blase

Eckzähne

Rot

Eisen

Mars

Leber, Gallenblase

Erste Prämolaren

Orange

Zinn

Jupiter

Magen, Pankreas

Zweite Prämolaren

Türkis

Zink

Uranus

Magen, Pankreas

Erste Molaren

Dunkelblau

Blei

Saturn

Lunge, Dickdarm

Zweite Molaren

Dunkelgrün

Aluminium

Neptun

Lunge, Dickdarm

Weisheitszähne

Violett

Mangan

Pluto

Herz, Dünndarm


Sprichwörter und Zähne:
Sicher kennst Du auch jede Menge Sprichwörter, die mit Zähnen zu tun haben. Bei genauerem Hinsehen sind diese Sprichwörter fast immer Ausdruck von Härte, Kraftproben oder auch Verfall. Hier ein paar Beispiele, die dies bestätigen.

  „Jemandem die Zähne zeigen“

 „Dem fehlt der nötige Biss“

 „Da heißt es jetzt die Zähne zusammenbeißen“

 „Den Zahn werde ich ihm ziehen“

 „Dem fühle ich mal auf den Zahn“

 „Da hilft kein Heulen und Zähneknirschen“

 „Da nagt der Zahn der Zeit“


Wenn Du mehr zu diesem interessanten Thema erfahren möchtest, lege ich Dir die Bücher und Homepages der hier im Text erwähnten und weiterer im Transkript genannten Autoren ans Herz.

Wieder einmal sind wir am Ende des Podcasts angelangt. Ich hoffe, Du hast wieder einiges an neuem Wissen erfahren und freust Dich schon aufden nächsten Podcast.

Alles Gute und bis zur nächsten Woche.

Ich bin Dr. Elmar Jung mit dem Podcast für deine beste Gesundheit.

Dr. Volkmer: Jenseits der MolarenMars im Spiegel

Michele Caffin: Was Zähne zeigen

Rosemarie Mieg: Krankheitsherd Zähne: Wie sich kranke Zähne auf den ganzen Körper auswirken

Dr. Christian Kobau: Die Zähne und ihre Wechselbeziehungen zum Organismus

Susanne Berthold: Astrologie in der Zahnheilkunde


 

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