Zahnpasta - Gift aus der Tupe? Zahnpasta ohne Flourid und Co.




Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode.

Heute unterhalten wir uns über Zahnpasta.

Es gibt ja heutzutage ein unglaublich großes Angebot an unterschiedlichsten Zahncremes mit grandiosen Werbeaussagen und Marketingkonzepten. Da fällt die Auswahl oftmals schwer. Damit Dir diese Auswahl beim nächsten Einkauf etwas leichter fällt, gibt es im heutigen Podcast ein paar Tipps dazu. Am Ende des Podcasts erzähle ich dir noch wie Du mit wenig Aufwand und mit nur drei einfachen Haushaltsmitteln Deine eigene Zahnpasta herstellen kannst.

Wichtige Hinweise auf der Verpackung:
Aber bevor wir zur Herstellung Deiner eigenen Zahnpasta kommen, erst noch ein paar wichtige Hinweise auf was Du beim Kauf von Zahnpasta achten solltest. Vielleicht hast Du Dir ja schon mal genauer angesehen, was so alles auf der Zahnpasta oder deren Verpackung drauf steht. 

Auf einigen Zahnpasta-Tuben findet man den Warnhinweis:
„Achtung, für Kindern unter 6 Jahren unzugänglich aufbewahren! Wenn mehr als die für das normale Putzen benötigte Menge geschluckt wird, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt oder die nächste Giftnotrufzentrale.“ Warum wohl schreiben die das drauf?

Der Hinweis steht auf fluoridhaltigen Zahnpasten, denn es kam nach dem Verschlucken des Inhalts einer Tube fluoridhaltiger Zahncreme bei Kindern schon zu Todesfällen. Eine halbe Tube Zahnpasta ist für ein 2-jähriges Kind tödlich, eine dreiviertel Tube bei einem 6-jährigen Kind Dass Deine Zahnpasta fluoridfrei sein sollte und warum, habe ich ja schon in Episode 007 von „Elmars Tooth Talk“ als es um Fluoride ging, deutlich gemacht.

Fakten zu Fluoriden in Zahnpasta:
Hier nochmals kurz ein paar Fakten warum Fluorid nichts in Zahnpasten zu suchen hat. Fluorid wird oft als wichtigster Wirkstoff in der Zahnpasta angepriesen. Fluorid soll den Zahn vor Karies schützen. Diese Behauptung ist allerdings sehr umstritten. Sicher ist hingegen, dass Fluorid in Rattengift enthalten ist. Schon mal ein Grund skeptisch zu sein.

Fluorid hemmt auch in kleinsten Mengen Enzyme des Zellstoffwechsels und schadet damit dem Immunsystem, das auf einen funktionierenden Zellstoffwechsel angewiesen ist. Fluor ist in seiner Giftigkeit höher eingestuft als Blei. Auch wurde bis heute nicht bewiesen, dass Fluorid als Kariesprophylaxe hilfreich ist oder dass die Anwendung von Fluorid unbedenklich ist.

Dagegen nutzt der amerikanische Mathematiker und Statistiker Dr. Arnold die Studien und Statistiken als Anschauungsmaterial in seinen Vorlesungen um zu zeigen, wie Statistiken auf keinen Fall gemacht werden sollen. Getreu dem Motto „Ich glaube nur an die Statistik, die ich selbst gefälscht habe“.

Symptome, die durch Fluoride ausgelöst oder verschlimmert werden können reichen von Allergien, Hüftfrakturen über Unfruchtbarkeit und Gendefekten bis zur Auslösung von Krebs. Wenn Du mehr über Fluoride wissen möchtest, höre Dir die Episode 007 von „Elmars Tooth Talk“ an.

Was ist drin in Zahnpasta?
Was ist denn sonst noch drin in einer Zahnpasta?  Und ist das alles notwendig, braucht´s das Alles überhaupt?
Schauen wir uns das mal genauer an. Die Hauptbestandteile der allermeisten Zahncremes sind Putzkörper, Feuchthaltemittel und Wasser und das zu jeweils fast einem Drittel. Dazu kommen noch Bindemittel, Farbstoffe, Schaumbildner sowie Konservierungsstoffe. Nicht zu vergessen Süß-und Aromastoffe damit die Paste auch gut schmeckt und das Gefühl von Sauberkeit und Frische vermittelt.

Ergänzt wird das Ganze noch von diversen Wirkstoffen, wie Fluoriden zur Zahnhärtung oder Bleichmittel zum Aufhellen der Zähne. Manchmal gibt es obendrauf noch Kräuterextrakte für ein gesundes Zahnfleisch. Inhaltsstoffe wie Natrium Lauryl Sulfate, Natrium Alkyloxysulfuricum, Natriumdodecylpoly-Oxyethylen, Ethersulfat, Natriumlaurethsulfat, Natriumlaurylethersulfat und so weiterdienen als Schaumbildner und reinigende Komponenten, können allerdings hautreizend und Allergie auslösend wirken. Außerdem können diese Stoffe die Mundschleimhaut austrocken, sodass diese dann noch anfälliger für andere Reizstoffe wirkt. Das hört sich alles wenig natürlich an.

Konservierungsstoffe:
Damit die Zahnpasta im warmen Badezimmer nicht gleich verottet sondern lange hält braucht es Konservierungsmittel. Und damit auch ja kein Bakterium überlebt, greifen die Hersteller zu salopp gesagt, bombensicheren Lösungen wie Triclosan. Triclosan ist ein chemisches Desinfektions- und Konservierungsmittel das jede Art von Bakterien vernichtet und auch in Geschirrspülmitteln, Seifen oder Deodorants Verwendung findet. Leider tötet Triclosan dabei auch gesunde Bakterien, die eine natürliche Abwehr im Mundraum darstellen. Durch die dauernde Anwendung von Triclosan werden die „bösen“ Bakterien mit der Zeit resistent und so ist dann die Grundlage für die „Superbugs“ gelegt, gegen die kein Antibiotikum mehr wirkt.

Andere, synthetische Konservierungsstoffe sind die Parabene, die unter verschiedensten Namen zu finden sind wie zum Beispiel Benzylparaben, Butylparaben, Methyl-oder Ethyl-Paraben. Manchmal erscheint aber das Wort „Paraben“ gar nicht, dann achte auf den Zusatz „benzo“ wie in Parahydrobenzoat oder „Esther“ wie in PHB-Ester.

Parabene:
Was machen Parabene sonst noch? Nun sie haben, über die Mundschleimhaut aufgenommen, die Fähigkeit den Hormonhaushalt entgleisen zu lassen, wovon besonders junge Männer betroffen sind, da Parabene ähnlich wie Östrogene wirken und verweiblichend wirken. Parabene können zudem Allergien auslösen.

Aromastoffe:
Was lässt den Mund am Morgen erst so richtig frische und sauber anfühlen und den Mundgeruch verschwinden? Das sind die Aromastoffe. Vor allem in Kinderzahncremes sind Aromastoffe enthalten. Damit die sie auch gut „schmeckt“ kommen noch Süßstoffe wie Saccharin, Aspartam, Natriumcyclamat oder Sorbitol hinzu, die der Gesundheit nicht wirklich dienlich sind, was aber die Kinder dann auch leider dazu verführt die Zahnpasta zu verschlucken. Die am unschädlichsten Süßstoffe sind Xylit oder Stevia während Aspartam und Natriumcyclamat sehr bedenklich sind und sogar im Verdacht stehen krebserregend zu sein.

Man kann sich natürlich fragen, was denn Zucker in einer angeblich Karies verhindernden Zahnpasta zu suchen hat. Putzkörper oder auch Schleifmittel kommen hinzu um die Zähne aufzuhellen oder sollen Zahnstein verhindern. Wie stark deren abreibend Kraft jedoch ist bleibt Geheimnis der Hersteller, da dies nicht auf der Packung vermerkt ist. Als Farbstoff kommt Titandioxid zum Weißmachen hinzu oder Lebensmittelfarbe für die leuchtend blauen oder roten Streifen.

Feuchthaltemittel wie Glycerin oder Propylenglykol verhindern, dass die Zahnpasta austrocknet, und leicht aus der Tube heraus zu drücken ist. Damit alle Inhaltsstoffe auch schön zusammenhalten und gleichmäßig aus der Tube fließen braucht es noch die Emulgatoren. Emulgatoren sind Bindemittel, die verhindern, dass sich die Inhaltsstoffe voneinander trennen und wie Essig auf Öl schwimmen.

Ein solcher Emulgator sind die Polyethyelenglykole (PEG). Natürlich kommt auch dieser Inhaltstoff nicht ohne Nebenwirkung daher. PEG´s sind auch dafür verantwortlich, dass die Mundschleimhaut durchlässiger wird und damit Parabene, Triclosan, Natriumlaurylsulfat und Fluoride noch besser aufgenommen werden können.

PEG´s machen also ein schon recht ungesundes Gemisch erst so richtig gefährlich.

Unbedenkliche Zahnpasta
Wie es auch anders geht zeigen die Hersteller von Naturkosmetika, die auf synthetische Inhaltsstoffe verzichten und stattdessen natürliche Wirkstoffe verwenden. So dienen bei diesen Naturkosmetikprodukten zum Beispiel Kieselerde oder Meersalz als Putzkörper, das aus Rotalgen gewonnene Agar Agar (E 406) oder Glycerin (E422) als Feuchthaltemittel. Wer auf möglicherweise gentechnisch veränderte Produkte oder Lebensmittel mit tierischen Bestandteilen gänzlich verzichten möchte, sollte Glycerin meiden. 

Als Konservierungsstoff kommen Grapefruchtextrakt oder Vitamin E zum Einsatz während auf Schaummittel meist ganz verzichtet wird. Auch viele Naturkosmetik Hersteller verzichten nicht auf das Süßen ihrer Zahnpasta, verwenden dafür aber Süßholzwurzel oder Xylitol. Diese Hersteller meiden die Verwendung synthetischen Inhaltsstoffen und verwenden stattdessen pflanzliche Wirkstoffe, ätherische Öle oder Kräuterextrakte. Hier kommen dann zum Beispiel Propolis, Arnika oder Calendula zum Einsatz.

Als Wirkstoff gegen Karies und Plaque werden Teebaumöl, Echinacea, Rosmarin, Salbei oder Schafgarbe genutzt. Trotz der natürlichen Inhaltsstoffe solltest Du immer daran denken, dass es vor allem auf die regelmäßige und korrekte Reinigung der Zähne, des Zahnfleisches, der Zunge und aller Mundschleimhäute ankommt.

Zahnpasta unterstützt lediglich den pflegenden Effekt.

Blotting Brushes
Vielleicht erinnerst Du Dich noch an Episode 014?

In dieser Episode habe ich Dir eine geniale Zahnreinigungsmethode vorgestellt, die vollkommen ohne Zahnpasta auskommt, ja, wo die Zahnpasta geradezu kontra-produktiv ist.

Erinnerst Du Dich noch?
Das ist die Blotting-Zahnbürste.

Wenn Du allerdings nicht auf Deine Zahncreme verzichten möchtest, aber nur das drin haben willst, was unbedenklich ist und Du selbst zusammengemischt hast, dann habe ich Dir hier eine Rezeptur, wie Du Deine eigene Zahnpasta herstellen kannst.

Mix Dir Deine eigene Zahnpasta:
Die Zutaten für Deine Zahnpasta sind ganz normale Dinge, die Du wahrscheinlich sowieso schon im Haushalt benutzt.

Die Zutaten:
Der erste Bestandteil ist Backpulver, auch Natron oder Natriumhydrogenkarbonat genannt. Du kannst auch ein Basenpulver, wie zum Beispiel Alkala N von der Firma Sanum verwenden. Als nächstes benötigst Du nicht raffiniertes Speisesalz, wie zum Beispiel Himalaya Salz, Meersalz oder Fleur de Sel. Also ein gutes Speisesalz, das nicht wie normales Speisesalz durch chemische Verfahren all seiner Mineralstoffe beraubt wurde. Als dritte Zutat brauchst Du eine maximal 3%-ige Wasserstoffperoxid-Lösung, die Du in der Apotheke bekommst.

Warum gerade diese Zutaten?
Backpulver ist basisch und unterstützt damit eine gesunde Mundflora. Denn Karies- und Zahnfleischerkrankungen mitverursachende Bakterien lieben ein saures Milieu. Denen wird damit das Leben schwergemacht. Salz hat drei Vorteile. Zum einen ist es sehr schwach abreibend und damit gut um Plaque zu entfernen. Gemischt mit Wasser wird es hypertonisch und unterstützt damit die Produktion von Speichel. Und zum dritten wirkt Salz festigend auf das Zahnfleisch.

Wasserstoffperoxid bringt Sauerstoff in den Mix und sorgt somit dafür, dass Bakterien, die lieber in einem sauerstoff-freien oder Sauerstoff-armen Milieu leben, was die meisten unliebsamen Bakterien tun, dass diese reduziert werden. Wasserstoffperoxid sollte nur bis zu einer maximal 3%-igen Lösung verwendet werden. Alles darüber ist zu stark für den internen Gebrauch.

Wie mixt Du Deine Zahnpasta?
Mixe zwei Teelöffel Backpulver und eine Messerspitze Salz mit ein paar Tropfen Wasserstoffperoxid in einer Tasse zu einer dicken Paste und schon kann´s losgehen. Die angefeuchtete Zahnbürste in die Paste drücken und …. Zähneputzen. Wenn Du möchtest, kannst Du noch Vitamin C Pulver oder ätherische Öle beimischen. Und wenn Dir das Alles zu viel Arbeit ist, kannst Du einfach nur kaltgepresstes biologisches Kokosöl verwenden. Oder, wie vorhin schon erwähnt, verwende die Blotting Zahnbürste, da brauchst Du überhaupt keine Zahnpasta.

So, das war´s für auch schon wieder für heute.

Dann bis zur nächsten Woche.

Ich bin Dr Elmar Jung mit dem Podcast für deine beste Gesundheit.


Weiterführende Links

Wie das Gift Fluorid uns krank macht Video 

ElmarsToothTalk Episode 007


 

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