Die vier Hauptgründe weshalb wir heutzutage Mineralstoffe zuführen sollten




Hallo und herzlich willkommen zu dieser spannenden Episode in der ich die Wichtigkeit von Mineralstoffen diskutiere.

Wie ich schon in einem früheren Podcast ausgeführt habe, sind unsere Böden über die vergangenen Jahrzehnte so verarmt an Nährstoffen, dass selbst eine Bio-Ernährung, ausser du baust selbst an und weisst genau, was in deiner Erde drin steckt,  nicht mehr genügend Vitamine und Mineralstoffe bietet und wir unsere Ernährung mit diesen Stoffen ergänzen müssen.

Trotzdem ist es sicherlich nicht ratsam Nahrungsergänzungsmittel als Ersatz für ungesunde Ernährung zu rechtfertigen. Egal wieviel Nahrungsergänzung du zu dir nimmst, es wird nie ein Ersatz für gesunde Ernährung sein.

Was sind denn nun Mineralstoffe?
Mineralstoffe sind lebenswichtige anorganische Nährstoffe die der Körper nicht selbst herstellen kann. Deshalb müssen sie über die Ernährung oder durch Nahrungsergänzung zugeführt werden.

Wenn du auf die üppige Pflanzenwelt schaust, die unsere Erde zur Zeit der Dinosaurier besiedelt hat, findest du riesige leistungsfähige Lebensformen, die grössten, die unsere erde je gesehen hat. Der grösste Dinosaurier war ein Pflanzenfresser. Der pflanzenfressende Brontosaurus wurde über 100 Tonnen schwer und hatte doch nur den Mund von der Grösse eines Pferdemundes und ernährte sich ausschlieslich von Pflanzen.

Warum waren die Dinosaurier so riesig?
Es war vorallem die nährstoffreiche und mineralstoffreiche Nahrung. Das geheimnis der Dinosaurier waren nicht Steroide, auch nicht Wachstumshormone oder Vitamine. Es war das, was heutzutage unserer Ernährung fehlt, Mineralstoffe.

Ungefähr 96% des menschlichen Körpers besteht aus Wasserstoff, Kohlenstoff, Sauerstoff und Stickstoff, aus denen wiederum Kohlenhydrate, Proteine, Fette und Vitamine hergestellt werden. Die verbleibenden 4% setzen sich aus Mineralstoffen zusammen. Trotzdem werden Mineralstoffe bei der Ernährung oftmals übersehen.

Der erste auf Ernährung spezialisierte Augenarzt, Gary Price Todd, M.D sagt, „der menschliche Körper braucht mindestens 60 Mineralstoffe, um einen erkrankungsfreien und leidensfreien Zustand erhalten zu können“. Wenn das wahr ist, ist es unschwer zu verstehen, warum Krankheiten immer mehr zunehmen.

Die Früchte und Gemüse, die wir heutzutage kaufen, beinhalten im Durchschnitt nicht mehr als 16 – 18 Mineralstoffe. Diese geringe Menge an Mineralstoffen in Pflanzen ist dem Mineralstoffmangel der Böden auf denen sie wachsen gedankt.

Wenn eine Pflanze wächst, zieht sie die verfügbaren Mineralstoffe aus der Erde. Wenn die Erde einen Mineralstoffmangel aufweist, weist auch die Pflanze einen Mineralstoffmangel auf. Dieser Mineralstoffmangel wurde verursacht durch Millionen Jahre lange Wind- und Regenerosion sowie Jahrhunderte lange unklugen Landwirtschaft.

Ins gleiche Horn bliess schon in den 1920-er Jahren Dr. Charles Northern, als er sagte:“
In Abwesenheit von Mineralstoffen haben Vitamine keine Wirkung. Wenn der Körper einen Mangel an Vitaminen hat, kann er sich Mineralstoffe zunutze machen, aber wenn der Körper einen Mineralstoffmangel hat sind Vitamine nutzlos.“ Dr. Charles Northern war ein Arzt, der sich auf Magenerkrankungen und Ernährungsprobleme spezialisiert hatte. Er war der erste der die Behauptung aufstellte, um einen gesunden Körper zu bilden muss man zuerst gesunde Erde haben, die wiederum gesunde Pflanzen hervorbringt, die dann den Grundstein für einen gesunden Körper legen.

Die vier Hauptgründe, weshalb wir Mineralstoffe zuführen müssen:

  • Wind- und Erderosion

  • Aggressive Landwirtschaft mit Düngemitteln (Stickstoff, Phosphate, Kalium) und Schädlingsbekämpfungsmittel lassen die Pflanze schneller wachsen und, im Falle des Phosphates, binden Spurenelemente wie Zink und machen diese so schwerer zugänglich für die Pflanze

  • Die meisten Bauern haben kein Interesse daran die Böden zu remineralisieren, da dies keinen Vorteil für das schnellere Wachstum zu bieten scheint. Somit ist kein Grund vorhanden mineralstoffreiche Erde zuzuführen

  • Bei der Lebensmittelverfeinerung, zum Beispiel beim weissen Reis, Weissmehl oder weissen Zucker werden bis zu 90% aller Spurenelemente entfernt

  • Wir benötigen mehr Mineralstoffe, um uns vor Giftstoffen zu schützen, die uns über verschmutzte Luft, Nahrung und Wasser belasten

  • Eine Studie mit 65.000 Proben von Blut, Schweiss und Haaren über einen Zeitraum von 15 Jahren durchgeführt von Dr. Stephen Davies vom Londoner Biolab Medical Unit zeigt, dass die Giftmengen zunehmen während Mineralstoffe wie Magnesium, Zink, Chrom, Mangan und Selen abnehmen


Der moderne Mensch leidet an Mineralstoffmangel!
Die mit der Ernährung aufgenommene Menge an Zink liegt bei durchschnittlich 7,8mg, dahin gegen liegt die empfohlene Tagesdosis bei 15mg. Wenn eine Mutter ihr Baby stillt, sollte die Menge bei 25mg, also der dreifachen Menge der durchschnittlich aufgenommenen Menge liegen. Dies macht das gestillte Kind hoffnungslos defizitär in Zink, einem Mineralstoff, der lebenswichtig für alle Wachstumsvorgänge ist, einschliesslich der intellektuellen Entwicklung. Ironischerweise kennt man bei Tieren den Zustand der Mangelernährung als Ursache vielfältiger Erkrankungen. Scheinbar jedoch nicht beim Menschen.

Schon 1936 hat der US Senat ein Dokument publiziert das Folgendes besagte:
„Unser physisches Wohlbefinden ist vielmehr von unserer Mineralstoffeinnahme abhängig als von Kalorien oder Vitaminen oder vom genauen Verhältnis von Stärke, Proteinen oder Kohlehydraten“

Im selben Jahr rief die amerikanische Regierung alle Amerikaner auf, ihre Ernährung mit Mineralstoffen zu ergänzen, weil die amerikanischen Böden durch landwirtschaftlichen Raubbau einen massiven Mineralstoffmangel aufwiesen. Sollten die Menschen diesem ratschlag nicht Folge tragen sagten sie voraus, dass degenerative Erkrankung in den nächsten 50 – 60 Jahren epidemie-artige Ausmasse annehmen würde. Heute über 80 Jahre später, sehen wir dies als weltweit es Problem.

In nur 3 – 5 Jahren ununterbrochener Landwirtschaft wird ein Stück landwirtschaftlich genutzter Erde fast komplett ihres Mineralstoffgehaltes beraubt. Landwirte sagen sie können es sich finanziell nicht erlauben ihre Böden für ein paar Jahre brachliegen zu lassen, damit sie sich wieder erholen. Dies hat letztendlich einen kumulativen Effekt auf unseren Körper und bildet die Grundlage weiterer Probleme in der Zukunft.

Im Licht des gerade Gesagten, ist es da nicht logisch, dass wir nicht gesund sind?
Der Nährwert unserer Nahrung kollabiert und wird mit chemischen Düngern aufgebläht. Tatsächlich kann man nachweisen, dass fast jeder Mineralstoff, der zum Pflanzenwachstum notwendig ist, über die letzten 60 Jahre um 10 – 80% zurückging.

Linus Pauling, der 2-fache Nobelpreisträger sagte“ Man kann jede Erkrankung, jede Krankheit und jede Beschwerde auf einen Mineralstoffmangel zurückführen“. Basierend auf diesen Informationen können wir die Wichtigkeit der täglichen Nahrungsergänzung erkennen. Die optimale Einnahme von Nährstoffen ist natürlich individuell verschieden und ist abhängig von Alter, Geschlecht, Gesundheitszustand und vielen anderen Gründen.

Wie Paracelsus schon sagte:

“Alle Dinge sind Gifte und nichts ist ohne Gift, nur die Dosis macht´s,
ob etwas giftig ist oder nicht.“


Was sind genau sind denn nun Mineralstoffe?
Du kannst Mineralstoffe als Zündkerzen des Lebens betrachten. Mineralstoffe spielen die Hauptrolle in jedem elektrischen, chemischen und hormonellen Prozess in deinem Körper. Jeder biochemische Vorgang in deinem Körper wird von Enzymen bestimmt, Enzyme sind Katalysatoren, also Beschleuniger, sie beschleunigen chemische Reaktionen. Und Enzyme brauchen Mineralstoffe zum Funktionieren.

Das heisst, du brauchst Mineralstoffe:

  • Um Proteine aufzunehmen

  • Um Vitamine aufzunehmen

  • Um Hormone zu produzieren

  • Um Nahrung in Energie zu verwandeln

  • Um Muskeln zu bilden und und und


Wissenschaftliche Studien gehen davon aus, dass wir, um richtig funktionieren zu können mindestens 60 Mineralstoffe brauchen. Durch unsere Ernährung nehmen wir jedoch meist nur bis zu 18 verschieden Mineralstoffe auf. Die meisten Nahrungsergänzungsmittel enthalten maximal 18 dieser Mineralstoffe. Allerdings basieren die meisten Mineralstoff-Nahrungsergänzungsüpräparate auf metallischen oder chemisch Ausgangsprodukten. Diese haben können vom Körper nur zu 5 – 8 % oder wenn sie in Chelatform vorliegen vielleicht 20 – 40 % aufgenommen werden.

Die Natur selbst ist clever. Wenn eine Pflanze wächst und Mineralstoffe über ihre Wurzeln von der Erde aufnimmt, wandelt es diese in nichtlöslicher metallischer Form vorliegenden Mineralstoffe in ihre wasserlösliche organische Form um. In dieser pflanzlichen Form sind die Mineralstoffe zu nahezu 100% aufnahmefähig.

In welchem Zusammenhang stehen Mineralstoffe und Langlebigkeit?
Es gibt Gegenden wo Menschen gewöhnlich über 100 Jahre alt werden und immer noch vital und gesund sind. Diese Völker kennen keine degenerativen Erkrankungen. Das Hauptmerkmal, das sie gemeinsam haben ist, sie leben alle in grossen Höhen, wo die Bäche von Gletschern gespeist werden.

Der entscheidende Punkt ist, dass alle diese Kulturen mit diesem mineralstoffreichen Wasser waschen und kochen aber viel entscheidender noch ist, dass sie ihre Felder jährlich mit diesem Wasser fluten. Dies ersetzt alle Mineralstoffe in der Erde, die die Pflanzen entnommen haben. Sie haben keinen Mineralstoffmangel und daher auch keine Mineralstoffmangel verwandten Erkrankungen.

Pflanzliche Mineralstoffe:
Pflanzliche Mineralstoffe, die die du von Gemüse oder Früchten einnimmst sind völlig anders als metallene Mineralstoffe, wie sie in der Erde vorkommen. Die Grösse eines pflanzlichen Mineralstoffs ist mindestens mehrere tausend Mal kleiner als der kleinste metallene Mineralstoff. Einige Nahrungsexperten sagen, dass pflanzliche Mineralstoffe so klein sind, dass sie direkt in die Zellen gehen können und damit sofort wirksam werden, weil der Körper sie nicht erst verdauen muss.

Die besten Nahrungsergänzungsmittel sind auf Basis von natürlichen Lebensmittel hergestellt, die ohne gesundheitsbeeinträchtigende Substanzen hergestellt werden. Die problematischsten Zusatzstoffe sind dabei Magnesiumstearat, Titandioxid, gehärtete Fette und künstliche Farbstoffe.

  • Magnesiumstearat ist ein Gleitmittel, das den Produzenten einen reibungsloseren und schnelleren Herstellungsprozess erlaubt und verhindert, dass die Pillen oder Kapseln aneinander kleben.  Einer Studie zufolge bildet es einen Biofilm im Körper, der die Aufnahmefähigkeit des Nahrungsergänzungsmittels blockiert. Dr. Mercola zitiert auf seiner website www.mercola.com  unter anderem eine weitere Studie, die herausgefunden hat, dass Magnesiumstearat die T-Zellen das sind die natürlichen Killerzellen unseres Immunsystems, unterdrückt.

  • Titandioxid macht Pillen und kapseln weisser und heller und verhindert deren Verfärbung. Auch hier haben Studien eine Beeinträchtigung des Immunsystems nachgewiesen.

  • Gehärtete Fette können den Körper in vielfältiger Weise schädigen indem sie die Aufnahme von lebensnotwendigeen fettsäuren blockieren. Gehärtete Fette unterliefen einer Reihe von chemischen Prozessen, die ihre Molekularstruktur verändert haben und nun anstelle bei raumtemoeratur flüssig zu sein, sind sie hart. Diese Öle sind eher Zellulose oder Plastik als Öle.

  • Der Verzehr von gehärteten Ölen macht dein Blut dicker. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass diese negativen gesundheitlichen Auswirkungen schon wenige Minuten nach dem Verzehr auftreten

 
Durch den Synthetisierungsprozess der Pflanze werden alle Mineralstoffe negativ geladen.
Diese negative Ladung ist Voraussetzung, dass sie schnell und vollständig durch die Darmschleimhaut aufgenommen werden. Zusätzlich sind pflanzliche Mineralstoffe wasserlöslich, was es dem Körper erleichtert sie zu absorbieren.

Nach J. I. Rodale´s Buch „Complete Book of Minerals for Health”, schaffen pflanzliche Mineralstoffe eine gesunde Umgebung in der der Körper mit Hilfe von Vitaminen, Proteinen, Kohlehydraten und fetten, gedeihen, funktionieren und sich selbst heilen kann. Der Teil „sich selbst heilen“ ist entscheidend. Ungenügende Mineralisation, also ein Mineralstoffmangel und Säureattacken laugen Kalzium aus den Zähnen aus und machen diese Anfälligkeit für bakteriellen Attacken.

Zusammenfassend kann man sagen, dass ein volles Spektrum an pflanzlichen Mineralstoffen deine Gesundheit massgeblich unterstützt und erhalten hilft.

So, das war´s mal wieder für heute. Ich hoffe dir hat´s genauso viel Spass gemacht wie mir.

Im nächsten Podcast unterhalten wir uns über Vitamine und Aminosäuren und Probiotila.

Ich bin Dr. Elmar Jung mit dem Podcast für deine beste Gesundheit.

Bis zum nächsten mal.


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