Unglaubliche Leidensgeschichten wegen Wurzelbehandlungen





Hallo, ich grüße dich zu einer weiteren Podcast Episode.

Heute berichte ich von Patientenfällen, die wiederum aufzeigen, was zahnärztliche Materialien und Behandlungsmethoden an Beschwerden verursachen können, wie die Behandlung dazu aussieht und wie sich danach der Gesundheitszustand des Patienten verändert.

Im ersten Fall haben wir eine gut ausgebildete junge Frau Mitte 30. Sie wusste ganz genau, was mit ihr los war, und sie wusste ebenfalls ganz genau, was wir zu tun haben. Sie erklärte uns sozusagen unseren Job. Sie hatte mannigfaltige psychische Erkrankungen und ging seit 18 Jahren rein und raus aus geschlossenen Anstalten.

Gesprächstherapie war bei ihr unmöglich, weil sie nur redete und nie zuhörte. Die Medikamente, die sie bekam, maskierten nur ihre Probleme, drangen aber nicht zur Ursache vor. Sie hatte schwere irrationale Angst- und Panikattacken, schwerste Depressionen, Probleme mit Merkfähigkeit, Konzentrationsprobleme, massive Verhaltensstörungen und ging beim kleinsten Argument in die Luft. Stress konnte sie gar nicht tolerieren.

Das sind alles ganz klassische Quecksilbervergiftungssymptome. Und der Kelmer-Test, das ist ein Quecksilbermobilisierungstest, der bei ihr durchgeführt wurde, bevor sie zu uns in die Praxis kam, ergab extrem hohe Quecksilberwerte. Der Test war wahrscheinlich für diese Patienten nicht ideal, und das mobilisierte Quecksilber konnte vom Körper nicht ausgeschieden werden, sodass sich ihr Zustand noch weiter verschlimmerte.

Sie führte ein akribisches Tagebuch und aus ihren Aufzeichnungen ging hervor, dass nach jedem Zahnarztbesuch weitere psychische Symptome auftraten. Sie hatte Amalgamfüllungen und wurzelbehandelte Zähne. Ihr Fall war sicherlich sehr herausfordernd doch wurde nach einiger Bedenkzeit entschieden die Behandlung durchzuführen, zum Wohle der Patientin und ihrer Familie.

Wie sah ihre Behandlung aus?
Sie durchlief die Vorbereitungsphase mit Nahrungsergänzungsmitteln zur Mobilisierung der Ausscheidungsorgane und auffüllen der Mineralstoffdepots. Am Montag wurden die Amalgamfüllungen und am Dienstag die wurzelbehandelten Zähne entfernt. Und sie bekam über vier Tage hochdosierte Vitamin C Infusionen. Am Donnerstagmittag nach der vierten Infusion fühlte sie sich schon wieder so normal wie nie zuvor in den letzten 18 Jahren. Der Effekt kam dramatisch schnell und er war andauernd.

Was ihr zu Gute kam, war ihr sehr guter Lifestyle mit optimaler Ernährung. Der Hauptanteil der Quecksilberbelastung ist innerhalb von 30 Tagen, des Entgiftungsprogramm aus dem Körper ausgeschieden. Bei Patienten mit eingeschränkter Entgiftungsfunktion, ist es sinnvoll, mit hochdosierten Antioxidantien wie Vitamin C und Glutathion noch über mehrere Wochen evtl Monate fortzufahren.

Sehr interessant war auch, wie der behandelnde Psychiater auf die Gesundung seiner langjährigen Patientin reagierte. Er hatte sich zwar gefreut, dass es ihr besser ging, aber er war in keiner Weise daran interessiert, was sie gemacht hatte und wie es denn zu dieser verblüffend schnellen Heilung gekommen ist. Als sie ihn fragte, ob er nicht wissen wolle, was sie getan habe, antwortete er nur „Ich bin nur für kranke Menschen da“

Kannst du dir vorstellen wie vielen Menschen mit einer ähnlichen Krankengeschichte und Symptomen geholfen werden könnte, wenn sie nur wüssten, welche Auswirkungen Wurzelbehandlungen und Quecksilber auf ihre Gesundheit haben können?

Deshalb ist es auch so wichtig, dass ich dir diese Geschichten erzähle. Sie sind aus dem echten Leben gegriffen von Menschen, die mit diesem Wissen ihre Gesundheit ja ihr gesamtes Leben transformiert haben. Und jetzt verfügst auch du über diese Informationen und kannst betroffenen Freunden oder Familienmitgliedern davon berichten und ihnen möglicherweise zu einem besseren Leben verhelfen.

Das nächste Beispiel ist ein bisschen anders gelagert als das vorherige und zeigt, dass auch ohne Amalgamfüllungen neurologische Probleme auftreten können. Die Patientin Anfang 30, man würde sie als Highflyer Businessfrau beschreiben, die im Beruf sehr erfolgreich war. Ihre Symptome begannen mit einem Zittern in den Beinen, waren dann aber auch in Armen und Händen bemerkbar. Alles begann drei Jahre, bevor sie in die Praxis kam. Ihre Symptome waren so schwerwiegend, dass Sie gezwungen war ihren Beruf aufzugeben. Sie klagte über Hautprobleme, wobei die Haut sich ständig entzündete.

Sie hatte alle erdenklichen medizinischen Tests über sich ergehen lassen und immens viel Geld für diese umfangreichen Tests investiert. Die Diagnose, mit der sie im Grunde dann alleingelassen wurde, hieß essentielles Zittern. Was soviel heisst, wie keiner weiss genau, was die Ursache für ihr Leiden ist. Keine Behandlung, weder konventionell noch alternativ hatte ihr in irgendeiner Art und Weise Linderung verschafft.

Was glaubst du wie es in ihrem Mund aussah? 
Sie hatte nie Amalgamfüllungen gehabt. Aber sie hatte zwei wurzelbehandelte Zähne und zwei Metallkeramikkronen. Die Art und Weise, wie die Kronen hergestellt wurden, brachten immensen Stress im Kausystem, weil die Zähne nicht richtig aufeinander passten. Sodass sich das gesamte Kausystem in konstantem Stress befand.

Die Wurzelbehandlungen waren zirka ein Jahr, bevor die Symptome begannen, durchgeführt worden. Die metallkeramischen Kronen bekam sie ein paar Monate vor den Wurzelbehandlungen. Metallkeramische Kronen sind Kronen, die Zahnfarben aussehen, bei denen allerdings ein Metallgerüst zugrunde liegt, deshalb heissen sie auch verblendkeramische Kronen. Die Weisheitszähne bei ihr waren alle vorhanden und waren auch okay.

Wie sah bei ihr die Behandlung aus?
Wieder die individualisierte Nahrungsergänzung vor der Behandlung, vier hochdosierte Vitamin C-Infusionen während der Behandlung, Entfernung der wurzelbehandelten Zähne und Ersetzen der Metallkronen mit metallfreien Kronen. Die Bereiche, wo die wurzelbehandelten Zähne waren, wurden sauber gemacht, gespült mit Magnesiumchlorid und Ozon und zum Schluss wurde die Wunde zugenäht. Die Bisssituation wurde so verändert, dass die Zähne in Harmonie zu einander standen und sie bekam zudem ein Aufbissschiene, um den strukturellen Stress sofort zu eliminieren

Wie sah bei ihr die Gesundung nach der Behandlung aus?
Innerhalb nur eines Monats hörte das Zittern vollkommen auf und sie konnte wieder arbeiten und auch Ihre Hautprobleme verschwanden. Sehr wahrscheinlich war es bei ihr die Kombination aus den Giften der wurzelbehandelten Zähne mit den palladiumhaltigen Kronen und dem falschen Biss was zur Entgleisung ihres Systems führte. Bei ihr kam noch ein sehr stressiger und auch ungesunder Lifestyle hinzu.

Hochgoldhaltige Legierungen enthalten kein Palladium, aber wenn es ans Sparen geht, dann werden nichtedelmetallhaltige Legierungen verwandt und dort ist dann ein mehr oder weniger großer Anteil an Palladium vorhanden. Palladium in Metallkronen kann ein Hauptverursacher von Hautproblemen sein. Palladium kann auch für dünner werdendes Haar verantwortlich sein, vor allem bei Frauen so um die Menopause herum.

Du siehst also auch hier wieder, mit im Grund wie wenig Aufwand dramatische Resultate erzielt werden können Ihr Kommentar, als sie wieder gesund war: „Warum wissen so wenige Zahnärzte und Ärzte darüber Bescheid? „

Das war es wieder für heute, vielen Dank fürs Zuhören.

Im nächsten Podcast besprechen wir Wie entsteht überhaupt Karies?

Ich bin Dr. Elmar Jung mit dem Podcast für deine beste Gesundheit.

Bis zum nächsten Mal.

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