Wie Dr. Weston A. Price die Schädlichkeit von Wurzelbehandlungen nachwies




Hallo, ich grüße dich ganz herzlich zu einer weiteren Episode.

In dieser Episode diskutieren wir die Entdeckungen von Dr. Weston A. Price in Bezug auf Wurzelbehandlungen, die er in den frühen 1920-er Jahren gemacht hat und die Dr. George Meinig 1993 wiederentdeckte.

Dr. Weston Price experimentierte an über 5000 Tieren, um die Auswirkungen von wurzelbehandelten Zähnen nachzuweisen.
Er forschte über 25 Jahre und seine Ergebnisse sind in zwei Mammutwerken von über 1170 Seiten zusammengefasst.

Das Werk, das er da vollbracht hat, blieb fast völlig unbekannt, bis Dr. Georg Meinig es 1993 wiederentdeckte und in seinem fantastischen Buch
"Root Canal Cover Up" veröffentlichte. Im deutschen erschienen unter dem Titel „Die Wiederentdeckung des Wurzelkanals“.

Wer war Dr. Weston Price überhaupt?
Damit du ein Gefühl für die Tragweite dieser Forschungen bekommst, ein paar Worte zu Dr. Weston Price.
Dr Weston Price, der von 1870 bis 1948 lebte, war nicht irgendein unbekannter Zahnarzt, der in seinem Hinterzimmer ein paar obskure Experimente vollführte.

Er war ein sehr bekannter amerikanischer Zahnarzt und Forscher, der sowohl von Ärzten als auch Zahnärzten seiner Zeit hochverehrt war. Er war bekannt als der weltbeste Zahnarzt seiner Zeit.

Seine Forschungen umfassten die Beziehung von Ernährung, auf die Zahngesundheit und die allgemeine Gesundheit und, was wir hier besprechen, den Einfluss von Wurzelbehandlungen auf die Gesundheit.

Bei seinen Forschungen stand ihm ein Team von 60 der landesweit besten Wissenschaftler zur Seite.

Darunter der Gründer der Mayo-Klinik, Charles Mayo, Milton Rosenau, Professor für Vorsorgemedizin an der Universität von Havard, Ludwig Hecteon, Professor für Pathologie an der Universität von Chicago und 57 weitere hochkarätige Wissenschaftler und Hochschullehrer.

Seine Forschungen wurden sogar unter der Schirmherrschaft der Amerikanischen Zahnärztegesellschaft durchgeführt.

Doch leider viel sein Gesamtwerk einer Gruppe von selbstherrlichen Doktoren zum Opfer, die sich nicht mit der Theorie des Herdgeschehens anfreunden konnten und so wurden seine Forschungsergebnisse vertuscht und blieben begraben, bis sie Dr. Georg Meinig 1993 wieder ausgrub und veröffentlichte.

Wer war Dr. Georg Meinig?
Auch Dr. George Meinig war nicht irgendein dahergelaufener Zahnarzt, der mal kurz ein paar Sätze schrieb.

Dr. Georg Meinig war Mitbegründer der Amerikanischen Gesellschaft für Wurzelkanalbehandlungen.
Er war Starzahnarzt in Hollywood, gab national und international Vorträge. Er schrieb 17 Jahre lang für „Nutritionally speaking“, einer Zeitschrift für gesunde Ernährung, und er schrieb das Buch “New”trition- How to Achieve Optimum Health.

Ok, nachdem nun klar ist, dass wir es hier mit hochkarätigen Forschern und Zahnärzten von sehr gutem Ruf zu tun haben, lass uns zum heutigen Thema kommen

Was hat Weston Price getan?
Weston Price vermutete, dass tote Zähne Infektionen produzieren oder beinhalten.
Um dies zu bestätigen pflanzte er einen gezogenen, wurzelbehandelten Zahn unter die Haut eines Kaninchens.
Und siehe da, das Kaninchen entwickelte dieselbe Krankheit, die auch der Patient hatte, von dem der gezogene Zahn stammte und in den meisten Fällen verstarb das Kaninchen nach nur wenigen Tagen.

Es war dabei völlig egal, ob es sich dabei um eine Herzerkrankung, eine Nierenerkrankung, oder Gelenkserkrankung handelte, was auch immer die Krankheit war, das Kaninchen entwickelte nach einer kurzen Zeit genau die gleichen Symptome.

Wenn er den Zahn jedoch wieder entfernte, gesundete das Kaninchen auch wieder.

Wenn der selbe Zahn einem anderen Kaninchen eingepflanzt wurde erkrankte auch dieses Kaninchen wieder.
Ein einzelner wurzelbehandelter Zahn konnte bis zu 32 Kaninchen krank machen.

Selbst wenn der Zahn für Tage in Desinfektionslösung lag oder sterilisiert wurde, änderte das nichts an den Ergebnissen.

Wie kann das sein, fragte sich Weston Price?
Er fand heraus, dass der Zahn nicht solide ist. Genau das, was ich dir im letzten Podcast erläutert habe, der Zahn hat eine löchrige Struktur, er ist von kleinsten Kanälchen durchzogen und genau dort hausen diese Bakterien.

Er fand auch heraus, dass die bei der Wurzelbehandlung verwandten Desinfektionslösungen diese kleinsten Kanälchen nicht erreichen können

Die Entdeckung, die Weston Price gemacht hat, wurden auch von dem deutschen Krebsarzt Josef Issels bestätigt, der in seiner 40-jährigen Praxis feststellen konnte, dass 97% seiner Krebspatienten, eine Wurzelbehandlung hatten.

Das Gleiche wurde von Dr. Thomas Rau, dem Chefarzt der Paracelsus-Klinik in der Schweiz herausgefunden. 98,5% seiner weiblichen Brustkrebspatientinnen hatten einen oder mehrere wurzelbehandelten Zähne, oft auf dem selben Meridian wie der Primärtumor.
Die anderen Brustkrebspatienten hatten andere zahnärztlichen Probleme.

Zahnarzt Dr Robert Kulacz und der Mediziner Dr Thomas Levy stellen in ihrem 2002 erschienen Buch „‘The Roots of Disease: Connecting Dentistry and Medicine’ fest, dass viele, wenn nicht sogar die meisten bedeutenden Erkrankungen ihren Ursprung im Zahnarztstuhl haben.“

Diese Behauptung kam, wie du dir vorstellen kannst, gar nicht gut im zahnärztlichen Kollegenkreis an. Dr. Kulasz wurde schikaniert, bedroht und musste letztendlich seinen Namen ändern, mit seiner Familie untertauchen und sogar seinen Beruf wechseln.

Dr Dawn Ewing, die Direktorin der International Academy of Dentistry and Medicine, beschreibt Wurzelkanalfüllungen mit einer Analogie.

Sie sagt „wenn ein Chirurg deinen zerquetschten Finger nimmt, ihn ganz von Fleisch reinigt und dann einen Strohhalm in ihn reinsteckt, wäre das ein genauso irres Vorgehen, wie Guttapercha in ein totes Stück Zahn zu stecken“.

Wenn Du noch mehr über die Gefahren von wurzelbehandelten Zähnen erfahren möchtest, empfehle ich dir nach Bill Henderson, der seine Frau durch Brustkrebs verloren hat, Dr. Hal Huggins oder Dr. Joseph Mercola zu googeln.

Erst vor ein paar Jahren bestätigten dann auch Parodontalgesellschaften, dass bestimmte Bakterien, die Zahnfleischprobleme auslösen, auch Probleme am Herzen auslösen können.

Es ist interessant zu beobachten, dass nun sowohl Medizin als auch Zahnmedizin beginnen die Beziehungen von Zähnen und dem restlichen Körper anzuerkennen.

Warum bekommt nicht jeder, der einen wurzelbehandelten Zahn hat auch Probleme?
Das ist am besten mit unterschiedlich robusten Immunsystemen zu erklären, welches in der Lage ist die bakteriellen Überbelastung zu kompensieren. Aber schon ein Unfall, eine Krankheit, massiver Stress, zum Beispiel durch Scheidung oder finanzielle Probleme, können diese Fähigkeit zunichte machen.

Dr. Weston Price hat mehr als 20 unterschiedliche Bakterienarten gefunden, die für eine Zahninfektion verantwortlich sein können.
Dies sind die gleichen Bakterien, die auch in anderen Körperbereichen bei einer Infektion gefunden werden.

Ist es besser einen Zahn zu ziehen oder mit dem Risiko zu leben, dass dieser infiziert wird und dann irgendwo anders im Körper Probleme verursacht?

Gibt es etwas das dein Zahnarzt tun kann, bevor er eine Wurzelbehandlung machen muss?
Wenn der Zahn noch am Leben und der Nerv nur ein ganz klein wenig eröffnet und wenig Blutung vorhanden ist und du wenig Schmerzen hast, der Zahn auch nicht groß heiß empfindlich ist, du beim Beißen nicht große Schmerzen hast, dann kann er eine sogenannte direkte Überkappung des Nervs machen mit einem Medikament, meistens mit einem Antibiotikum.

Er kann aber auch Ozon auf diese Stelle bringen, weil Ozon tötet Bakterien, vor allem die, die keinen Sauerstoff mögen. Der Zahnnerv zieht sich dann zurück, und wenn alles gut läuft, kann sich der Zahnnerv regenerieren.

Das Gleiche kann man auch mit einem Laser machen.

Sobald der Zahn empfindlich auf Heisses wird oder schmerzt, wenn du auf ihm kaust ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass der Zahn am Absterben ist.

Am besten beugst du dem mit einer guten Ernährung und regelmässigen Check-ups beim Zahnarzt vor, sollte dann einmal Karies entstehen, kann es im Frühstadium erkannt und wenn nötig behandelt werden.

Ja, das war es mal wieder für heute

In der nächsten Episode bespreche ich ein weiteres Beispiel das veranschaulicht, was verschiedene zahnärztliche Materialien und Behandlungsmethoden an Beschwerden verursachen können.

Ich bin Dr. Elmar Jung mit dem Podcast für deine beste Gesundheit.



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