Episode 003 | Was da im Beipackzettel so alles drin steht





Ich hoffe, der letzte Podcast hat dich nicht zu sehr geschockt als vielmehr aufgerüttelt und die Frage aufgeworfen, sollte Amalgam und damit Quecksilber wirklich im Mund sein?

Heute diskutieren wir weitere Facts zum Thema Amalgam und Quecksilber.
Außerdem erfährst Du was auf dem Beipackzettel von Amalgam draufsteht. Da wirst Du echt staunen.

Ich beginne auch heute wieder mit einer Geschichte.
Diese handelt von einer 40-jährigen Frau, nennen wir sie Andrea.
Andrea war in leitender Position in einer grossen Firma tätig.

Über einen Zeitraum von nur ein paar Monaten stellte sie plötzlich fest, dass sie sich nichts mehr richtig merken konnte, schnell müde, leicht abgelenkt und unaufmerksam wurde und so ein bisschen einen Nebel im Gehirn verspürte.

Sie berichtete über Angst und depressive Gefühle, Gefühlsschwankungen und vermehrtes Schwitzen.
Sie schien so ein bisschen die Lust am Leben zu verlieren und ihr Energieniveau sank relativ schnell.

Sie konnte sich auf und über nichts mehr richtig freuen, hatte Verdauungsbeschwerden und litt unter Juckreiz.
Candida wurde diagnostiziert und sie hatte einen metallischen Geschmack im Mund.

Die Untersuchung ergab vier Amalgamfüllungen, ein paar Goldfüllungen und Metallkronen.
Der Quecksilberwert vor der Aktivierung der Amalgamfüllungen lag bei 7, also unterhalb der 20 Mikro pro Kubikmeter Maximalwert und nach der Aktivierung mit einem Radiergummi bei 362.

Also ein riesenhoher Wert.

Die Behandlung war im Grunde recht einfach
Alle Metalle wurden entfernt wurden und schon nach zwei Wochen verschwand der Großteil ihrer Symptome.
Nach nur drei Monaten war der ganze Spuk vorüber und alles wieder ganz normal. Kein Candida mehr da, der Juckreiz verschwunden, die Verdauungsbeschwerden waren weg.

Sie fühlte sich wie neu geboren.

Weiter geht´s mit Facts über Amalgam und Quecksilber.
Es ist Fakt, dass Amalgam die Tendenz hat mit der Zeit im Mund zu expandieren.
Das heißt, es dehnt sich mit der Zeit aus und kann so Zähne zum Auseinanderbrechen bringen.

Schon 1927 hat der deutsche Chemiker Professor Alfred Stock bestätigt, dass Quecksilber die Quelle seiner eigenen Gesundheitsprobleme war. Er untersuchte die Freisetzung von Quecksilber aus den Amalgamfüllungen und publizierte seine Entdeckungen in über 30 wissenschaftlichen Artikeln.

Stock führte auch eine Initiative an, die es sich zur Aufgabe gemacht hat auf ein Verbot des Gebrauchs von Quecksilber bei Menschen hinzuwirken.

Das ist jetzt bald 90 Jahre her.

Einer seiner Artikel lautete „Die Gefahr von Quecksilber und Amalgamfüllungen“ (Stock, Alfred, Chemische Berichte Berlin 1928).

Im Bewusstsein all dieser Tatsachen ist es interessant zu fragen, weshalb Amalgam immer noch angewandt wird?

Tatsächlich gibt nicht viele Gründe dafür.
Warum also befürworten viele zahnärztlichen Standesorganisationen allen voran die Amerikanischen und die Englischen immer noch die Verwendung von Amalgam?

Hier noch weitere Tatsachen zum Quecksilber.
Quecksilber löst sich aus den Amalgamfüllungen 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche: beim Kauen, Knirschen, bei heissen Getränken, beim Rauchen, und selbst beim Zähneputzen.

Vielleicht hast du ja den Videoclip "Smoking  Tooth" angeschaut, den ich in der letzten Episode empfohlen habe.

Quecksilber ist eines der giftigsten natürlich vorkommenden Elemente auf der Erde. Quecksilber schädigt nachweislich Nerven und Gehirngewebe.

Selbst die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sagt, es gibt keine minimalst wirksame Konzentration, die unschädlich wäre, das heißt Quecksilber ist immer giftig.

Der Quecksilberdampf der aus den Füllungen herauskommt wandert in die Lunge, die keinerlei Abwehrmechanismen gegen diesen Dampf hat. So ist das Quecksilber innerhalb von wenigen Sekunden über das Blut im Gehirn und anderen lebenswichtigen Organen drin.

Jetzt wird es ganz spannend.

Was steht auf dem Beipackzettel von Amalgamfüllungen?
Laut Dr. Graeme & Dr. Lilian Munro-Halls Buch „Toxic Dentistry exposed“ schreiben die Hersteller das Nachfolgende auf den Beipackzettel, mit dem Amalgam in die Zahnarztpraxen geliefert wird.

Es steht drauf: Amalgam sollte nicht angewendet werden, wenn noch andere Metalle im Mund vorhanden sind oder bei Patienten mit Nierenproblemen oder mit bekannter Amalgamallergie.

Amalgam soll nicht angewandt werden als Aufbaufüllung unter Kronen.
Es soll nicht angewandt werden bei Kindern unter sechs Jahren und bei Schwangeren.

Die Nebenwirkung laut Herstellerangaben können folgendermassen aussehen: Geburtsfehler, Lichen planus, das ist ein Vorstadium von Mundkrebs.

Das Einatmen von höherer Konzentration kann sofortige Atemnot, Husten, Fieber, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Magenentzündung, erhöhten Speichelfluss, metallischen Geschmack, Zahnfleischentzündung und Herzrhythmusstörungen hervorrufen.

Atemwegsirritationen können auftreten, mit Brustschmerz und Engegefühl. Symptome können verschwinden oder sich zu nekrotisierender Bronchiolitis verstärken. Lungenentzündung, Lungenödem, Pneumothorax, interstitieller Fibrose und Tod.

Weitere Nebenwirkungen laut Hersteller: Azidose und Nierenschädigung.
Allergische Reaktion bei zuvor Quecksilber ausgesetzten Personen können sein: Dermatitis, Hirnhautentzündung und Tod.

Metalldämpfe können grippeähnliche Symptome hervorrufen, die sofort oder nach 24 Stunden oder später auftreten und einhergehen mit plötzlich auftretendem Durst, metallischem Geschmack, Mundtrockenheit, krankfühlend, Fieber, Muskelschmerz, milden oder starken Kopfschmerzen, Übelkeit, Schmerzen, übersteigertes Wasserlassen und Durchfall.

Das sind alles Herstellerangabe.

Weiter geht es
Chronisches Einatmen ist charakterisiert mit leichtem Zittern zuerst an Händen, dann im Gesicht, Arme, Beine, abnorme Schüchternheit, Erröten, Depression, Unfähigkeit Kritik anzunehmen, Kopfschmerz, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, in schweren Fällen Halluzinationen, Gedächtnisverlust, Desorientierung.

Konzentrationen von 0,03 Parts per Million, können psychiatrische Symptome bei Menschen ausgelösen. Dieser Wert ist relativ schnell erreicht, wenn eine Amalgamfüllung aktiviert wird, wenn du also kaust, knirscht, ein heisses Getränk zu dir nimmst usw

Weitere Effekte können sein:
erhöhter Speichelfluss, Zahnfleischentzündung, Zahnlockerung, Blauverfärbung des Zahnfleisches, Durchfall, chronische Lungenentzündung, Anämie.

Zittern und unfreiwillige Bewegungen in Babys im Mutterleib.

Der Beipackzettel weist auch noch darauf hin, dass Quecksilber in der Muttermilch ausgeschieden wird und Fortpflanzungs- und Fruchtbarkeitsprobleme in männlichen Ratten nachgewiesen sind.

Wenn Amalgamfüllungen gelegt werden, so der Hersteller, müssen Schutzhandschuhe getragen werden, eine Schutzbrille, Schutzkleidung und entsprechende Absaugmaßnahmen getroffen werden.

Im Wissen dieser Facts warum würde irgend jemand diesen Stoff in seinem Körper haben wollen?
Es gibt unzählige Studien die die Bedenklichkeit von Amalgam bestätigen. Ein einziger Blick ins Internet genügt. Bis jetzt habe ich allerdings noch keine einzige Studie gefunden, die dessen Unbedenklichkeit beweist.

So die wirkliche Frage ist, warum wird es immer noch benutzt?
Der gesundheitliche Schaden, der hier einzelnen Menschen zugefügt wird ist unglaublich vom volkswirtschaftlichen Schaden durch teure, nichts ergebende Untersuchungen und Behandlungen sowie Arbeitsunfähigkeiten ganz zu schweigen.

Glücklicherweise informieren sich die Menschen heutzutage, auch dank des Internets, viel mehr als zuvor und entdecken die Gefährlichkeit dieser giftigen Substanz.

Menschen die Jahre, ja jahrzehntelang leiden, nehmen nun ihre Gesundheit in die eigenen Hände und treffen ihre eigene Entscheidung in Bezug auf ihre Gesundheit.

So, wir sind wieder am Ende angelangt. Danke fürs Zuhören.
In der nächsten Episode erzähle ich dir nochmals eine sehr interessante Krankheitsgeschichte, die mit Amalgam zu tun hat

Ich bin Dr. Elmar Jung - Mit dem Podcast für deine beste Gesundheit.



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